reflections

Arschlochwelt, ich liebe dich !

schon irgendwie seltsam. das leben hat so viele macken und kanten, es passiert so viel schreckliches und trotzdem liebe ich es.

ich kann es immernoch nicht fassen, das meine oma gestorben ist. sie war immer der einzige mensch, der mich verstand. sie war doch noch zu jung zum sterben. ich hasse sie so sehr dafür, das sie mich alleine gelassen hat, weil ich sie so sehr liebe !

fuck. sie lachte, das war öfters so, sie lachte und dann war sie tot !

wie oft ich schon am abgrund stand, wie oft ich nur noch einen schritt hätte machen müssen .. es wäre so ein einfacher tot. einfach die augen schließen, fallen lassen und nie wieder aufzuwachen.

aber ich habe viel zu viel angst, das ich nicht tot bin, wenn ich gesprungen bin. es ist so zweigeteilt.

aber das andere ist eben, das ich mein leben liebe, obwohl ich omi sehr vermisse, habe ich mir immer wieder gesagt.. kiki , du musst nach vorne schauen. es ist verdammt scheiße und ungerecht, das dir das passiert, aber so ist das schicksal. du musst damit leben, wie so viele andere menschen, die tag für tag ihre geliebten verlieren.

aber jetzt bin ich alleine. ich habe meine wunderbaren freunde, ja , aber ich 'schöne' mein leben. diese wunderbare fassade, die so nützlich ist, liegt ganz eng an meinem körper gepresst und wartet eigentlich nur darauf, zu platzen. ab und zu reißt sie ein stückchen ein und es kommt einfach alles raus, ohne das ich es kontrollieren oder stoppen kann, aber bei den meisten fällen sitzt sie fest da, wo sie hingehört.

diese tiefen schnitte in meinen armen gibts auch noch. an tagen, an denen die fassade stückchen für stückchen, milimeter für milimeter aufriss, da ging nichts mehr und man spürt seinen eigene haut nicht mehr, man spührt nichtmalmehr sein herz schlagen. man fühlt sich nicht. da hoilft nur sich selbst zu verletzen,um schmerzen zu spüren. ein tiefer schnitt, mit viel blut reicht da eigentlich schon. dann muss ich meine hände fest aufs herz drücken,damit es wieter schlägt und nicht aufgibt, dann wenn ich es nicht will.

es ist eben eine verdammte arschlochwelt, die bis vor einem jahr noch wunderbar schien, bis auf die scheiß liebe und so, doch dann an dem behinderten scheiß tag, an dem sie starb, habe ich zum ersten mal gesehen, das mein leben eigentlich perfekt war. es war wunderbar, und jetzt ist es scheiße. erst jetzt, wo sie nicht mehr da ist, weiß ich, wie sehr ich sie eigentlich gebraucht habe !

ich bin noch hin und her gerissen, was mein leben angeht, entweder ich bekomme es in den griff oder..

ich danke euch, fürs lesen !

p.s. arschloch welt, ich liebe dich !

24.8.09 16:40

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